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...und die Winde kommen und gehen...

Frauen aus aller Welt

in unserem Land

Mit der Fotografin Christine Henke

Migration ist eine Menschheitserfahrung; nicht nur heute, sondern über Jahrhunderte hinweg sind Menschen von einem Ort zum anderen gezogen aus unterschiedlichsten Gründen wie  Heirat und Familie, Arbeit, Flucht, Verfolgung, Vertreibung, Naturkatastrophen oder auch Neugier und Abenteuerlust. Und schon immer war es ein Schritt in eine andere Kultur und Naturlandschaft, in der man meist nicht mit offenen Armen empfangen wurde. Fast die Hälfte der internationalen Migranten sind heute Frauen. Frauen planen Migration ebenso wie Männer und folgen nicht nur als Familienangehörige in ein anderes Land.

Ausgangspunkt für die meine Arbeiten waren Kindheitsfotos, die die Frauen selbst auswählten und mir zur Verfügung stellten. Dazu führte ich kleine Interviews mit den Frauen, um einen Bezug zu der abgebildeten Person zu erhalten.

So erhielt ich einen Eindruck von der einzelnen Frau: Ich erfuhr etwas über die Herkunft, den Erinnerungen an Orte der Kindheit, der Motivation und Sehsüchte ihres Lebensweges. Dies ließ ich in die Bearbeitung der mitgebrachten Kinderfotos einfließen. Ich versuchte in der Gestaltung der Fotografien das Kind von damals auch mit dem Wissen von heute zu stärken. Dazu stellte ich das Mädchen in den Vordergrund und umgab sie mit Naturmaterialien, die ich aus den Erzählungen der Frauen aufgriff oder in einem heilsamen Kontrast dazu stimmungsmäßig ergänzte: zum Beispiel mit den weichen Weidenkätzchen oder dem zarten Silberblatt.

Christine Henke fotografierte die Frauen in unterschiedlicher Umgebung im Kontext von Natur oder Naturmaterial.

 

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