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  • Akkela Dienstbier

Gäste


In meinem kleinen Vogelfutterhaus, das hinter dem Haus im Rosenbusch hängt, habe ich nun regelmäßig neue Gäste: die Eichhörnchen laben sich an den Sonnenblumenkernen. Hinter unserem Haus stehen auf dem Nachbargrundstück zwei große alte Fichten, die ich sehr liebe (sie erinnern mich an die Wälder meiner ersten Heimat in Süddeutschland) und daneben wachsen recht wild noch Haselnuss, Ahorn, Birken und eine Vogelbeere. Ein wunderbares Dickicht für Vögel und eben die Eichhörnchen. Diesen Sommer haben sie wohl Nachwuchs bekommen. Letztens konnte ich beobachten, wie drei Eichhörnchen sich in rasantem Tempo an einen Baumstamm in Spiralen rauf und runter jagten. Sie kommen nun täglich und naschen neben den Fichtenzapfen und Haselnüssen auch an dem Vogelfutter. In der Nähe steht wohl auch ein Walnussbaum, denn schon öfter kamen sie mit einer Walnuss an und haben sie in meinem Hochbeet vergraben. Auch meine Blumentöpfe auf der Terrasse haben sie inspiziert, ob diese ein gutes Versteck für ihren Wintervorrat sein könnten. So kommen sie zu meiner Freude nah ans Haus und ich kann die putzigen Kerlchen gut beobachten. Im Hinterkopf habe ich dann aber auch das Wissen, dass sie nicht nur niedlich Kerne futtern, sondern auch im Frühjahr gnadenlos Vogelnester ausplündern. Ich vermute, dass es deshalb kaum Amseln, die ja in einem offenen Nest nisten, mehr bei uns im Garten gibt. Trotzdem erfreut es mich immer wieder, wenn ich die flinken und geschickten Kletterer zwischen den Zweigen entdecke.


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